Freie Schulwahl statt Zwangszuweisung – für mehr Gerechtigkeit in der Bildung

Die Entscheidung, auf welche weiterführende Schule ein Kind gehen soll, ist eine der wichtigsten Weichenstellungen für die Zukunft. Eltern und Lehrer kennen die Kinder am besten, ihre Stärken, Interessen und individuellen Bedürfnisse. Deshalb darf diese Entscheidung nicht durch eine starre Verwaltung oder politische Mehrheiten im Schulausschuss entwertet werden.

Aktuelle Probleme bei der Schulplatzvergabe in Bad Oeynhausen

Die jüngsten Erfahrungen in Bad Oeynhausen haben deutlich gemacht, dass das aktuelle System nicht funktioniert. Über 30 Schülerinnen und Schüler wollten nach der Grundschule auf die Realschule wechseln – und hatten dort nachweislich Platz, da die Realschuldirektorin sogar schon einen zusätzlichen Klassenzug organisiert hatte. Die Bezirksregierung in Detmold hatte diesem Schritt bereits zugestimmt.

Doch was passierte? Der Schulausschuss unter Leitung der SPD lehnte diese Lösung ab. Stattdessen wurden die betroffenen Kinder zwangsweise auf die Gesamtschule verteilt – gegen den Wunsch der Eltern, gegen die Empfehlung der Lehrkräfte und gegen die vorbereiteten Lösungen der Realschule.

Ein besonders befremdliches Bild bot dabei der Auftritt des Direktors der Gesamtschule, der seine eigenen „Unterstützer“ zur Sitzung mitbrachte, um Druck auszuüben. Dieses Verhalten mag seinem persönlichen Interesse am Erhalt der Oberstufe gedient haben, war aber ein sehr fragwürdiger Umgang mit demokratischen Verfahren.

Die Position der FDP Bad Oeynhausen

Wir als FDP haben uns klar und frühzeitig für die betroffenen Familien eingesetzt. In Gesprächen mit der Rektorin der Realschule und den Elternvertretern haben wir konstruktive Lösungen unterstützt. Leider fehlte im Schulausschuss die notwendige Mehrheit, um diese umzusetzen.

Unsere Haltung ist eindeutig:
– Die Empfehlung der Grundschule darf nur ein Hinweis, niemals aber eine starre Grenze sein.
– Eltern und Kinder müssen gemeinsam mit den Lehrkräften entscheiden können, welcher Bildungsweg der richtige ist. – Die Wahl der Schule darf nicht
   vom Wohnort abhängen.
– Bildungsgerechtigkeit bedeutet, auf Individualität zu setzen – nicht auf bürokratische Zuteilung.

Wir wollen ein System, das Chancen eröffnet

Bildung darf nicht von Verwaltung und politischen Mehrheitsinteressen abhängig gemacht werden. Wir brauchen ein System, das Kindern die passenden Wege eröffnet, statt sie in Strukturen zu pressen. Jede Familie soll die Schule wählen können, die zu ihrem Kind passt.

Nur so schaffen wir starke Kinder, starke Familien und eine Bildung, die wirklich gerecht ist.

Gehen Sie am 14. September zur Kommunalwahl und wählen Sie: am besten die FDP. 

Sie haben Lust, mitzumachen und zu gestalten? Dann melden Sie sich und machen Sie mit, in einer jungen, engagierten Mannschaft, die Politik in Bad Oeynhausen neu gestalten möchte.