01 // 07-2023 Verkehrswege in Bad Oeynhausen.

Am 19.07.2023 haben wir nachfolgenden Antrag im Rat der Stadt Bad Oeynhausen eingebracht.

Sowohl die Verkehrsführung als auch die Kennzeichnung der Umleitungen von Baustellen ist optimierbar. Informationen müssen schneller und überall abrufbar sein.

Hintergrund:

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bad Oeynhausen stellt den Antrag, dass die Verwaltung über Pressemitteilungen und Webseiten früher und umfassender über mögliche Sperrungen und Umleitungen im Straßennetz der Stadt informiert und Ausweichstrecken besser aufbereitet. Das jetzt schon hohe Aufkommen an Baustellen und die zusätzlich geplanten Baustellen nach den Sommerferien sorgen nicht nur für eine erhebliche Belastung der Anwohner, sondern auch für zunehmende Verwirrung von Einheimischen und Gästen.

Die jetzt erst durch die Presse bekannt gegebenen Sperrungen für den zweiten Brückenbau mit Verlegung des ZOBs reichen aus unserer Sicht nicht aus. Wichtige Ertüchtigungen der möglichen Ausweichstrecken (Breitenbachstraße) wurden nicht durchgeführt und wurden auch bei den zukünftigen Planungen übersehen.  

Begründung:

In Bad Oeynhausen wird gebaut. Das ist schön und wichtig, aber schlecht vorbereitet. Mit dem Neubau der Brücke an der Steinstraße hat man die Ertüchtigung der Ausweichstrecken (Breitenbachstraße, Königstraße) schlichtweg vergessen und bis heute nicht nachgeholt. Das führte zu zusätzlichen Belastungen für Bürger und Anwohner. Mit dem Neubau der Brücke am ZOB wird sich diese Situation nicht wesentlich verbessern. Die bisher als Ausweichstrecke genutzten Nebenstraßen sind in einem jämmerlichen Zustand und behindern den Verkehr zusätzlich.

Die jetzt, viel zu kurzfristig mitgeteilte Verlegung des ZOBs an den Sültebusch bis in das Jahr 2026 und die mit den Baumaßnahmen verbundenen Einschränkungen für alle Verkehrsteilnehmer sind nicht ausreichend kommuniziert. Weitere Baumaßnahmen, wie die an der Portastraße, mit weiteren Beeinflussungen durch den Kindergartenbau an der Portastraße Ecke Rolandstraße führen zu kurzfristigen Vollsperrungen und weiteren Behinderungen. Verkehrsteilnehmer bleiben in weiten Teilen sich selbst überlassen. Ortskundige nutzen alle erdenklichen Schleichwege. Hier bleiben Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Informationspflicht auf der Strecke.